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Neurologie
Seit 1990 behandeln wir Patienten mit neurologischen Erkrankungen in allen Phasen der Neurologischen Rehabilitation, von der Frührehabilitation (Phase B), über die weiterführende Rehabilitation (Phase C) bis zur AHB (Phase D).
Einen Behandlungsschwerpunkt stellen Patienten mit Hirnschädigungen (Schlaganfall, Hirnblutungen usw.) dar. Neuro-urologische Patienten werden in enger Zusammenarbeit mit den urologischen Kollegen im Rahmen eines gemeinsamen Therapiekonzeptes behandelt. Für die Behandlung von Parkinsonpatienten liegt eine Anerkennung des Bayerischen Landesverbandes der Deutschen Parkinson Vereinigung vor. Die Behandlung und Betreuung der neurologischen Frührehabilitationspatienten erfolgt in enger direkter Kooperation mit den internistischen Kollegen.
Für die neurologischen Patienten haben wir phasenspezifische individuelle Therapiekonzepte entwickelt, mit dem Ziel die vielfältigen Funktionseinschränkungen körperlicher, neuropsychologischer und psychischer Art zu reduzieren, um wieder ein möglichst unabhängiges selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Je nach Schwere der Erkrankung und nach Phase der Rehabilitation stehen die Alltagsfähigkeiten oder die Reintegration in die berufliche Tätigkeit im Vordergrund.
Zielgruppen
- Schlaganfall (Apoplex, cerebraler Insult)
- Intracerebrale Blutungen
- Subarachnoidalblutungen
- Morbus Parkinson
- Schädel - Hirn - Trauma
- Tumoren des Gehirns und des Rückenmarkes (benigne und maligne)
- Zustand nach neurochirurgischen Eingriffen
- Zustand nach extra- und intracraniellen Hirngefäßoperationen
- Zustand nach hypoxischen Hirnschädigungen, einschließlich Wachkomapatienten
- Critical - illness - Polyneuropathie
- Multiple Sklerose (Encephalomyelitis disseminata)
- Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems (Meningitis, Encephalitis, Guillan - Barré - Syndrom etc.)
- Neuropsychologische und neurokognitive Störungen
- Erkrankungen und Verletzungen des Rückenmarkes
- Nervenwurzelläsionen
- Zustand nach Bandscheibenoperationen mit neurologischen Ausfällen
- Erkrankungen und Verletzungen des peripheren Nervensystems
- Polyneuropathien
- Muskelerkrankungen
- Kopf- und Gesichtsschmerzen
- Nervenschmerzen
- Cerebrale Anfallsleiden
Kontraindikationen
- beatmungspflichtige Patienten
- Patienten, die eine geschlossene psychiatrische Unterbringung benötigen
- intravenöse Chemotherapie
Aufnahmekriterien
- phasenspezifisch (B, C, D) unterschiedlich
Unterbringung
- abhängig von der Rehabilitationsphase
- im zeitgemäß komfortabel eingerichteten Einzel- oder Doppelzimmer
- mit allen Vorzügen eines modernen Rehabilitationszentrums
Behandlung
- alle Behandlungsstufen von der stationären neurologischen Frührehabilitation über die AHB (Anschlussheilbehandlung) bis zur ambulanten Einzelbehandlung
- individuelle Therapieplanerstellung
- Einzel- und Gruppentherapien
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst rund um die Uhr mit fachärztlichem Hintergrund
- Behandlungspflege rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche
- fachärztliche Betreuung
- psychotherapeutische Betreuung
- ganzheitsmedizinisch orientiert
Therapeutisches Konzept
Patientenzentrierte, zielorientierte Therapie im multiprofessionellen Team
- Patientenzentriertes Arbeiten:
- Trotz ähnlicher Diagnosen leiden neurologische Patienten an qualitativ und quantitativ sehr unterschiedlichen Funktionseinschränkungen.
- Deshalb erstellen wir individuelle Therapiepläne, um im Einzelfall auf die spezifischen medizinisch - therapeutischen Notwendigkeiten, den Verlauf des Rehabilitationsprozesses und vor allem auch auf die persönlichen Therapieziele der Patienten eingehen zu können.
- Dabei vertrauen wir darauf, dass die Kompetenz des Arztes zusammen mit der Erfahrung des Behandlerteams die ideale Grundlage für die Zusammenstellung eines adäquaten Behandlungskonzeptes darstellen.
- Die Einbindung der Angehörigen unserer Patienten ist uns ein wichtiges Anliegen und oft ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme.
- Zielorientierung, Teamarbeit und Flexibilität:
- Ein entscheidender Punkt für den Erfolg eines Rehabilitationsprozesses stellt die richtige Zieldefinition dar, die gemeinsam mit den Patienten und oft auch den Angehörigen erfolgen muss.
- Bei der Komplexität der neurologischen Krankheitsbilder ist eine teamorientierte Behandlung unerlässlich, da nur so die notwendige Kommunikation über Verlauf, Probleme und Fortschritte der Rehabilitation möglich ist.
- Regelmäßige Besprechungen unter fachärztlicher Leitung gewährleisten den notwendigen Informationsfluss zwischen den Therapeuten, der Pflege und den Ärzten.
- Dadurch ist es möglich Behandlungsschwerpunkte- und intensitäten flexibel den sich ändernden Bedürfnissen der Patienten anzupassen.
Multiprofessionalität
Abhängig von den jeweils vorliegenden individuellen Gegebenheiten steht den neurologischen Patienten ein Team aus den folgenden Berufsgruppen zur Seite:
- Ärztlicher Dienst
- Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie, Innere Medizin, Urologie, Orthopädie, Anästhesie
- Zusatzbezeichnungen Rehabilitationswesen, Klinische Geriatrie, Physikalische Therapie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie
- Aktivierende Pflege (modifiziertes Bobath - Konzept mit 24 - Stunden Management)
- Krankengymnastik (Physiotherapie)
- Ergotherapie
- Sprachtherapie (Logopädie, klinische Linguistik, Sprachheilpädagogik)
- Schlucktherapie
- Neuropsychologie
- Klinische Psychologie
- Sozialberatung
- Physikalische Therapie
- Sporttherapie
- Ernährungsberatung
- Spezialisierter Wundpfleger
- Patientenbetreuung
Wir lassen die Patienten außerhalb der Therapie nicht alleine!
Unsere Patientenbetreuerinnen gestalten ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Auch schwerer betroffene und nicht mobile Patienten werden entsprechend ihrer persönlichen Wünsche und Möglichkeiten miteinbezogen.
Diagnostik
- Spezielle Neurologische Diagnostik
- Neuro - Sonologie
- Dopplersonographie
- Duplexsonographie
- Transcranielle Dopplersonographie
- Elektroencephalographie (EEG)
- Elektromyographie (EMG)
- Elektroneurographie (ENG)
- Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP)
- Magnetstimulation
- Perimetrie
- Audiometrie
- Ganganalyse
- Neuropsychologische Diagnostik
- Sprachtherapeutische Diagnostik
- Schluckdiagnostik
- Neuro - Sonologie
- Weitere Diagnostik
- EKG (Routine-, Belastung-, Langzeit-)
- Langzeitblutdruckmessung
- Röntgen (Abdomen-, Thorax-)
- Sonographie (Abdomen-, Weichteil-, Farbdopplerechokardiographie)
- Gastroskopie
- Lungenfunktion
- Labor (Routine-, Notfall)
- Umfangreiche urologische Diagnostikmöglichkeiten
Unser Qualitätsmanagement
Alle Leistungsangebote des Reha-Zentrum Passauer Wolf sind hinterlegt in Qualitätsstandards, deren qualitätsrelevante Prozessmerkmale regelmäßig in einem Informations- und Berichtswesen erfasst werden.
Die Neurologische Klinik beteiligt sich auch an den externen Qualitätssicherungsprogrammen der Rentenversicherer
Behandlungsgrundsätze
Besonderen Wert legen wir auf:
- Erreichen eines größtmöglichen Erfolges im Rehabilitationsprozess, gemeinsam mit dem Patienten
- Ganzheitlicher qualitätsorientierter Behandlungsansatz
- Zufriedene Patienten
- Regelmäßige und gute Kontakte zu den Akutkrankenhäusern, die uns die Patienten zur Rehabilitation anvertrauen
- Einbringen von neuen und innovativen Therapiemöglichkeiten
Ansprechpartner
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Reservierung:
Tel.: 08532 27-4702
Fax: 08532 27-4707
Ärztlicher Ansprechpartner:
Dr. med Werner Rink, Chefarzt Neurologie Facharzt für Nervenheilkunde, Facharzt für Physikalische Therapie und Rehabilitation, Klinische Geriatrie und Rehabilitationswesen
Sekretariat: Frau Bauhuber
Tel.: 08532 27-4500
Fax: 08532 27-4506
Dr. Werner Rink, Chefarzt
- Medizinstudium an der Justus-Liebig-Universität in Giessen
- Facharztausbildung in Neurologie und Psychiatrie am Zentralkrankenhaus Reinkenheide in Bremerhaven, dort zuletzt tätig als Oberarzt der Psychiatrischen Klinik
- September 1990 Übernahme der Leitungsposition und Aufbau der Neurologischen Klinik am Reha-Zentrum Passauer Wolf in Bad Griesbach



